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Die Versprechen des Situativen
Pluralistisch-antihegemonialer Urbanismus, Anwaltsplanung, partizipative Architektur und Community Design Center

Autor(en):
Fezer, Jesko
Heyden, Mathias


In archplus 176 zum Thema Wohnen hat Günther Uhlig die sich allerorten formierenden Baugruppen als eine gänzlich neue Form privaten Wohnungsbaus als „sozialen Stadtbau“ beschrieben, der „am Tiefpunkt der städtischen Wohnungsbaukrise eine Wende einleiten könnte“. Eine Fülle von Initiativen wie die Hamburger Baugruppenagentur, der Wohnprojektatlas Bayern, die baugruppenorientierte „Tübinger Südstadt“, die jüngst gestartete Internetplattform wohnprojekte-berlin.info, das Leipziger Selbstnutzer-Programm zur Stärkung der Eigentumsbildung in der inneren Stadt sowie die Bundesvereinigung „Forum gemeinschaftliches Wohnen e.V.“ stützt die These von einer wachsenden, auf Eigeninitiative beruhenden Stadtentwicklung.
Nach dem Abschied von einer sozialstaatlichen Grundversorgung mit Wohnraum erscheinen Eigenverantwortung und Eigenkapital alternativlos – auch und gerade aus staatlicher Perspektive. Jesko Fezer und Mathias Heyden hinterfragen im folgenden Artikel die rein affirmative Betrachtung solcher „bottom-up“ Strategien und erarbeiten Bedingungen, die ein pluralistisch-antihegemonialer „Situativer Urbanismus“ zu erfüllen hat.
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Seitenzahl: 4