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... eine lange Geschichte
vom Auf und Ab einer Beziehung,
von Sympathie und Ablehnung,
von Kunstfertigkeit,
vielfältigen Bauweisen und
den Metamorphosen eines Werkstoffs,
von Tradition und Moderne,
kurz: von Verdrängung und Wiederkehr.


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In welchem Maße das Leben bis ins 19. Jahrhundert vom Holz durchdrungen war, ist uns heute, wo wir Über eine reiche Auswahl an Werkstoffen und Energiequellen verfügen, kaum noch bewusst. Das Bauen war nur eine unter vielen Möglichkeiten, sich des Holzes zu bedienen. Holz war der universelle Werkstoff schlechthin und meist der einzige unmittelbare Energielieferant.
Wo stehen wir heute in der langen Geschichte des Menschen mit dem Holz - am Beginn eines neuen Kapitels mit der überschrift: Postindustrielle Nachhaltigkeit? Glaubt man den Imagekampagnen, die von den Promotoren der Holzwirtschaft gefahren werden, ist das so. Und das schlechte Gewissen, das zum latenten Begleiter unseres Lebensstils geworden ist, möchte es gerne glauben.
Die vorliegende Ausgabe vermeidet die schnellen Antworten, die im ökologischen Gewand daherkommen, und die für das Bauen so wenig besagen. Sie beschäftigt sich mit dem Holz selbst - und erliegt der Faszination eines wunderbaren Werkstoffs, dessen Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft ist. Eine Besonderheit des Heftes ist die Spiegelung aktueller Entwicklungen an der Geschichte des Holzbaus.

Sept 2009 / 16.00 EUR

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