ARCH+ 167


Erschienen in ARCH+ 167,
Seite(n) 45-47

ARCH+ 167

Gute Architektur – Schlechte Architektur

Von Herresthal, Kristina

Ein Wettbewerb zur Restaurierung des angeschlagenen Architekten-Images

Ausgeschrieben von AC HOTTICH

“Architekten sind heute eine vom Aussterben bedrohte Spezies, über die noch nicht einmal der Deutsche Tierschutzbund seine präventive Hand mehr legen möchte.” Diese Feststellung veranlaßte AC HOTTICH im Dezember 2001, eine Großkampagne zur Popularisierung der Architektenzunft zu starten. Die Problematik: Architekten haben weder einen George Clooney noch einen Klaus-Jürgen Wussow, um dem “Halbgott in Weiß” ein entsprechendes Pendant im schwarzen Rollkragenpullover gegenüberzustellen; ja, selbst die als schnöde geltenden Juristen haben mit Ally McBeal und dem alten Haudegen Manne Krug zwei Quotenlieblinge vorzuweisen. Als Heilmittel wurde dann auch – ganz volksnah – die Seifenoper gewählt und den Chefärzten und Staranwälten der Kampf angesagt. Teilnehmer sollten den Plot für eine Ar-chitektur-Soap mit dem Titel Gute Architektur – Schlechte Architektur entwickeln, das Medium war ihnen freigestellt. Als Charaktere sollten der Architekt und seine Frau ebenso wie die obligatorischen good und bad guys die Zuschauer davon überzeugen, wie anbetungswürdig Architekten sein können.

SSS Siedle Dornbracht Euroboden
Feedback erwünscht!