ARCH+ 214


Erschienen in ARCH+ 214,
Seite(n) 68-69

ARCH+ 214

Monadnock: Permanent Model

Von Monadnock /  Ngo, Anh-Linh /  Reese, Achim

Die gleichwertige Anordnung verschiedener Räume innerhalb des Systems von Raster und Feld, wie sie Oswald Mathias Ungers in seinen Berliner Vorlesungen (1964 /65) thematisierte (S. 31), stellt ein wiederkehrendes Motiv der postmodernen Architektur dar. Während theoretische Arbeiten wie Rem Koolhaas’ Delirious New York (1978) (S. 33) oder Projekte wie das Weekend House von OFFICE (S. 80) sich mit den Möglichkeiten der autonomen Felder auseinandersetzen, untersuchen MONADNOCK anhand des Permanent Model das Verhältnis zwischen den beiden Zuständen: Wie deutlich muss das Raster lesbar sein, um einen autonomen Raum zu definieren? Das Permanent Model ist ein 2,25 Meter hoher Turm auf quadratischer Grundfläche. Auf die neun Ebenen des Betonmodells verteilen sich neun kubische Räume gleicher Größe. Indem sich die Außenwände mit steigender Höhe zugunsten größerer Öffnungen auflösen, werden die dreiachsigen Fassaden zunehmend lichter. Die Lochfenster, die die massive Außenwand im unteren Bereich perforieren, weichen den großzügigen Öffnungen der oberen Ebenen, die nurmehr aus Stütze und Deckenplatte bestehen. …

 

SSS Siedle Dornbracht Euroboden
Feedback erwünscht!