ARCH+ 223


Erschienen in ARCH+ 223,
Seite(n) 60-63

ARCH+ 223

Urbanism of Disassembly

Von Barve, Aditya

Shipbreaking: the rise and fall of a migratory industry

Shipping is not only the backbone of modern economy, but contemporary urbanization is only made possible by the maritime movement of over 90% of commodities. After 25 to 30 years of average lifespan, these ships end up as floating liabilities spawning a global web of industrial urbanization. Most of these ships, often full of hazardous waste, end up on the beach of Alang in India, waiting to be brought down to their last material essence – steel. Although many different methods exist for disposing of a vessel, shipbreaking is most prevalent as it is an excellent source of reusable and recyclable material. There is a clear link between economic development and shipbreaking activity in any maritime economy.

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Schiffsverschrottung: Aufstieg und Fall einer Wanderindustrie

Verschiffung ist nicht bloß das Rückgrat der modernen Wirtschaft – auch die gegenwärtige Urbanisierung wird erst durch den Überseetransport von mehr als 90 % aller Waren möglich. Nach einer durchschnittlichen Lebensdauer von 25 bis 30 Jahren enden die Schiffe als schwimmende Passiva, die ein weltweites Netz der industriellen Urbanisierung hervorbringen. Die meisten dieser Schiffe, die häufig voller Sondermüll stecken, enden am Strand von Alang in Indien, wo sie darauf warten, in ihrem zentralen Sein – Stahl – ausgeschlachtet zu werden. Obwohl es eine Vielzahl von Entsorgungsmethoden gibt, ist die Verschrottung die gebräuchlichste, da Schiffe eine hervorragende Quelle für wiederverwendbares und recycelbares Material sind. In jeder Seeschifffahrtsökonomie gibt es eine klare Verbindung zwischen der wirtschaftlichen Entwicklung und der Aktivität des Verschrottens.

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