ARCH+ features 51: Incidental Space

Geschrieben am 16.11.2016
Kategorie(n): ARCH+ news, ARCH+ features, Incidental Space, Christian Kerez, Bas Princen

mit Christian Kerez und Bas Princen
im Rahmen der Reihe POSITIONEN 
Donnerstag, 8. Dezember 2016, 19 Uhr
TU Berlin Architekturgebäude, Raum A151
Straße des 17. Juni 152, 10623 Berlin

Moderation: Anh-Linh Ngo, Sandra Oehy

 

 

 

Gibt es eine Rationalität des Raumes jenseits des Menschen? Ausgangspunkt der Diskussion ist Christian Kerez’ Beitrag Incidental Space für die 15. Architekturbiennale Venedig sowie Bas Princens fotografische Arbeiten. Interessanterweise hat Princen als Künstler eine Architekturausbildung genossen, während Kerez seine Architektenkarriere als Fotograf begonnen hat. Welche Rolle spielt die Fotografie bei der Suche nach einem Raum, der die Beschränkungen eindeutig erkennbarer Autorschaft überwindet?

ARCH+ Features 51 findet in Kooperation mit der TU Berlin, Institut für Architektur, Fachgebiet Baukonstruktion und Entwerfen, Prof. Regine Leibinger im Rahmen der Reihe POSITIONEN sowie mit Christian Kerez und Sandra Oehy/Schweizer Pavillon zur 15. Architekturbiennale Venedig statt.

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ARCH+ features 51 Incidental Space mit Christian Kerez und Bas Princen © Bas Princen, Vault (Grotta Gigante), 2016 © Bas Princen, Vault (Grotta Gigante), 2016

 

VERNISSAGE, Freitag, 9. Dezember 2016, 17 Uhr

Ausstellung Incidental Space 
mit Werken von Bas Princen und Kaufmann & Gehring
in den neuen Räumlichkeiten von Christian Kerez
Kuratorin: Sandra Oehy
Marienstrasse 10, 10117 Berlin
Öffnungszeiten:
10. und 11. Dezember 2016, 11–17 Uhr
12.–24. Dezember 2016, nach Vereinbarung

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Die Installation Incidendal Space war die Grundlage für die Ausgabe ARCH+ 224 – Release Architecture, eine Kooperation mit Christian Kerez und Sandra Oehy. Das Heft hat seinen Ausgangspunkt in dem räumlichen Eingriff im Schweizer Pavillon: Können wir die Grenzen des architektonischen Raumes neu definieren? Ein Bericht von der spekulativen Front der Architektur. 

Neben einer eingehenden Betrachtung des Werks von Christian Kerez durch Hubertus Adam diskutieren Armen Avanessian, Mario Carpo, Hans Frei, Adam Jasper, Adam Lowe, Timothy Morton, Ala Roushan, Philip Ursprung, Mechthild Widrich sowie Karin Sander, Jonathan Banz, Adi Grüninger und Nikolai von Rosen den Zusammenhang von Objekt und Subjekt in einer Welt, in der die technischen und digitalen Produktionsmöglichkeiten das Verhältnis von Abbildung und Realität erheblich beeinflussen.

Wo findet die Autonomie hier ihren Platz? Welche Vorstellung von Gesellschaftlichkeit bietet die Interaktion zwischen menschlichen und nichtmenschlichen Akteuren? Wie entwerfen wir mit Zufall? Wie können wir die Architektur "befreien"? Ohne in die Falle der digitalen Gläubigkeit zu tappen, die in reinen Formalismen endet, ebnet das Heft einem vertieften Verständnis von der neuen Verzahnung von materieller und digitaler Welt den Weg. Mit weiteren Beiträgen von Arno Brandlhuber, Marvin Jordan, Hugo Mesquita, Hito Steyerl und Stephan Trüby.

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