Stop making sense, it’s as good as it gets: Do Things

Geschrieben am 31.05.2017
Kategorie(n): ARCH+ news, München, Veranstaltungsreihe, Installation, Architektur, Kunst, Film

eine Ausstellung von Something Fantastic
Juni–Oktober 2017 im BNKR in München
Eröffnung Donnerstag, 22. Juni 2017, 19 Uhr

Links: All-over-fake material tiles, author unknown, Rio das Pedras, Rio de Janeiro, 2013, Photo: Something Fantastic / Rechts: Fake-material tables, Something Fantastic, German Pavilion, La Biennale di Venezia 2016, Photo: Zara Pfeifer Links: All-over-fake material tiles, author unknown, Rio das Pedras, Rio de Janeiro, 2013, Photo: Something Fantastic / Rechts: Fake-material tables, Something Fantastic, German Pavilion, La Biennale di Venezia 2016, Photo: Zara Pfeifer / Hintergrund: Sugar Loaf from the office of Swissnex, Rio de Janeiro, 2014, Photo: Something Fantastic

Die Ausstellung Do Things ist eine spontane Sammlung von Sachen, die a) von Something Fantastic gemacht sind, b) schön sind, c) in Rio de Janeiro gefunden wurden, d) Teil des akademischen Kanons sind, e) kopiert sind, f) von Borges stammen, g) noch keinen Namen haben, h) nicht gestaltet aussehen, i) in sich Ideen für eine bessere Zukunft tragen, j) einfach sind, k) inspirieren.

Das Berliner Architekturbüro Something Fantastic ist seit seiner Gründung vor sechs Jahren ihrem schon früh formulierten Dogma des „general interest and involvement in the world“ treu geblieben und hat neben allen Lehr-, Ausstellungs- und Publikationstätigkeiten an einem stetig wachsenden Bildarchiv gearbeitet, in dem die Schönheit von gebauter Architektur in ihrer gelebten und erlebbaren Form dokumentiert wird. Die unterschiedlichen Aufträge des Büros führten die Architekten u. a. nach Brasilien, Indien, Ägypten, Japan, die USA und große Teile von Europa und überall entstanden spontane Aufnahmen von akzidentellen, spontanen architektonischen Momenten, die nicht die Konstruktion, sondern das Zusammenspiel aus Materialität und Atmosphäre in den Mittelpunkt architektonischer Betrachtung rücken.
 
Die Veranstaltungsreihe Stop making sense, it’s as good as it gets. ist aus der Lektüre des Romans Satin Island von Tom McCarthy entstanden: einem Bericht über die Unmöglichkeit im Präsens anzugelangen, eine Erzählung über das Scheitern des Schreibens eines großen Berichts der Gegenwart. Stop making sense, it’s as good as it gets. ist kein Event, keine Ausstellung, kein Symposium, auch nicht eine Serie davon, es ist ein Programm. Über 15 Monate wird aus unterschiedlichen Perspektiven erforscht, inwieweit neue und nicht abgesicherte Erzählstrukturen, Musterbildungen, Zusammenhänge und Zustände in Kunst, Literatur, Architektur und Wissenschaft Möglichkeiten beinhalten über ‚Gegenwarten’ zu sprechen: mal offensichtlich, mal versteckt, mal im klassischen Format, mal als Fiktion, im BNKR und dem Stadtraum München, gleichzeitig, nebeneinander und hintereinander. Sie läuft bis Juli 2018.
 
Öffnungszeiten: Jeden Samstag und Sonntag, 14.00 – 18.00 Uhr
Anfahrt: U-Bahn-Linie U6, Haltestelle „Alte Heide“
Führungen: nach schriftlicher Vereinbarung unter 
info@bnkr.space

BNKR current reflections on art and architecture
Kontakt: Nina Pettinato, Ungererstraße 158, 80805 München

T +49 (0)89.689 06 06-20, pettinato@bnkr.space

www.bnkr.space
                

 

 

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