Wie man Räume entprogrammiert

Geschrieben am 08.01.2018
Kategorie(n): ARCH+ news, Vortrag, Peter Grundmann, TU Berlin

Vortrag von Peter Grundmann,
11.1. um 19 Uhr, TU Berlin, Institut für Architektur, Foyer 1. OG
 

Strategien der Unterlasssung
als Umkehrung der 11. Feuerbachthese:
Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert; es kommt aber darauf an, sie zu verändern.
in
Die Menschen haben die Welt immer nur verändert. Vielleicht sollten wir sie eine Weile in Ruhe lassen.

Peter Grundmann arbeitet als Architekt, urban planner und Filmemacher. Geboren in Röbel / Müritz studierte er bis 1993 Schiffbau in Rostock zum Dipl.-Ing. Maschinenbau. 1993 gründete er ein Architekturbüro in Neubrandenburg / Mecklenburg und studierte von 1994 bis 2001 Architektur an der Hochschule Wismar und an der Kunsthochschule Weissensee in Berlin. 2001/02 war er Meisterstipendiat an der Kunsthochschule Berlin, von 2002 bis 2006 lehrte er an der Kunsthochschule Berlin und an der University School of Design in Mysore / India.

In seiner Arbeit forscht er nach alternativen Entwurfs-, Konstruktions- und Realisierungsmethoden, um qualitativ hochwertige Architektur mit niedrigen Kosten bauen zu können. So sind zahlreiche Gebäude als Low-Budget-Projekte entstanden für Leute, für die ein Hausbau eigentlich unerschwinglich ist. Weiter arbeitet er an Strategien der Entprogrammierung von verwalteten städtischen und ländlichen Räumen. Er ist Gründungsmitglied des gemeinnützigen Vereins HAUS ETHIOPIA E.V, dessen Zweck es ist, ein Heim für Obdachlose in Addis Abeba zu realisieren.

Mehr Informationen: www.roundabout-ev.de

Peter Grundmann, Zerbst
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