ARCH+ features 72: Bruno Tauts Architekturlehre

Geschrieben am 12.02.2018
Kategorie(n): ARCH+ news, ARCH+ features, Bruno Taut, Deutscher Werkbund Berlin

Mit Jenny Schily und Manfred Speidel,
6. März 2018, 18:30 Uhr,
Architektenkammer Berlin, Mendelsohnbau,
Alte Jakobstr. 149, 10969 Berlin

Abbildung: Laura J. Padgett, Carl Legien Residency, Summer 2009 Abbildung: Laura J. Padgett, Carl Legien Residency, Summer 2009

2018 jährt sich Bruno Tauts Todesjahr zum achtzigsten Mal. Aus diesem Anlass hat ARCH+ seinen Grundlagentext zur Architekturtheorie neu aufgelegt. Der „schöne Gebrauch“ und die Idee einer Architektur der „guten Beziehungen“ – aller Teile zum Ganzen und aller Anforderungen zur Gesellschaft – führt Taut zur Theorie einer „Architektur der Relativität“, die jede Formvorgabe und jede einseitige wissenschaftliche Herleitung als Formalismus ablehnt.

Taut entwarf die Thesen zunächst 1936 im japanischen Exil als „Architekturüberlegungen“ und fasste sie danach in dem Essay „Wie kann eine gute Architektur entstehen?“ zusammen. In der Türkei erweiterte er seine Gedanken schließlich für Unterrichtszwecke zur Architekturlehre. Sie erschien kurz nach seinem Tod im Jahr 1938 als Mimari Bilgisi in türkischer Übersetzung.

Am 6. März wird die Schauspielerin Jenny Schily, Urenkelin von Bruno Taut, dessen Text in einer Lesung lebendig werden lassen. Manfred Speidel, intimer Kenner von Tauts Werk, spricht anschließend über die zukunftsfähigen Thesen Tauts.

 

 

 

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