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Post-Oil City I
Die Zeit ruft zum "guidohaften Sozialistischsein" auf – mit der ARCH+

Post-Oil City II
Samstag, 27.2.2010, 18 Uhr
Heftvorstellung in Düsseldorf

Ökologische Stadt
noch bis zum 02.05.2010
Stadtmuseum Düsseldorf
Berger Allee 2, 40213 Düsseldorf

Wiederkehr der Landschaft

13.03. – 30.05.2010
Akademie der Künste
Hanseatenweg 10, 10557 Berlin-Tiergarten

Zur aktuellen Landschaftstheorie
16.03.2010, 19 Uhr
Akademie c/o Temporäre Kunsthalle Berlin
Schlossplatz, 10178 Berlin


Pressestimmen zur "Post-Oil City"

"WAS JETZT ZU TUN IST"

Als ob wir es nicht schon immer geahnt hätten! Als Kind von 68 ist und bleibt ARCH+ ein Hort des Sozialismus. In der aktuellen ZEIT vom 18.2.2010 erreicht uns Hanno Rauterbergs Aufruf zur Revolte – gegen den nicht enden wollenden Winter, aber auch gegen populistische politische Debatten: "Nicht aufstehen, nicht fleißig sein, sich nicht zum Frühlingsdeppen machen, sondern eingerollt liegen bleiben". Und welches Mittel empfiehlt Rauterberg für dieses "guidohafte Sozialistischsein"? Die ARCH+ natürlich: "… und falls einem das zu gefährlich ist bei all dem Schlidder-Modder-Schnee, dann kauft man sich Zeitschriften. Oder auch nur eine: die ARCH+, das legendäre Magazin für Architektur und Städtebau. Wer die aktuelle Ausgabe in Händen hält, der denkt nicht mehr ans Wetter, der denkt nur noch: Klima. Und ist erschrocken und ist erstaunt und hört mit dem Lesen nicht wieder auf."

Wir meinen: Recht so! Es ist nicht das Schlechteste, was man angesichts der trüben (politischen) Wetterlage derzeit tun kann: "sozialistisch einkringeln unterm Federbett und utopischen Weitblick üben, das Übermorgen schauen und vielleicht ja schon den Sommer." Und nicht das Schlechteste, in die Anti-Guido-Front eingereiht zu werden.

Zum aktuellen Pressespiegel
Zum Fotostream zur Ausstellung auf Flickr
bis 20.3.2010: ifa-Galerie Stuttgart, Charlottenplatz 17, 70173 Stuttgart
22.4.-18.7.2010: ifa-Galerie Berlin, Linienstraße 139/140, 10115 Berlin

Heftvorstellung in Düsseldorf

POST-OIL CITY

Samstag, 27.2.2010, 18 Uhr
STADTMUSEUM Düsseldorf
Berger Allee 2, 40213 Düsseldorf
Mit: Susanne Anna, Leiterin des Stadtmuseums
Nikolaus Kuhnert und Anh-Linh Ngo, ARCH+

Am Samstag, 27.2.2010, 18 Uhr, stellt die ARCH+ Redaktion im Rahmen der Ausstellung "Ökologische Stadt" im Düsseldorfer Stadtmuseum die aktuelle ARCH+Ausgabe zur Diskussion. Während "Post-Oil City" auf außereuropäische Projekte fokussiert, stellt die Ausstellung "Ökologische Stadt" die ökologischen Ressourcen einer europäischen Mittelstadt am Beispiel Düsseldorfs vor. Ausgehend von den unterschiedlichen Perspektiven findet im Anschluss an die Heftvorstellung eine Diskussion statt.

ÖKOLOGISCHE STADT
noch bis zum 02.05.2010
Stadtmuseum Düsseldorf
Berger Allee 2, 40213 Düsseldorf
Telefon: 0211 89-9 61 70
www.duesseldorf.de/stadtmuseum


Ausstellungshinweis

WIEDERKEHR DER LANDSCHAFT

Freitag, 12.03.2010, 19 Uhr, Ausstellungseröffnung
Laufzeit: 13.03.–30.05.2010, Di – So 11-20 Uhr
Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, Berlin-Tiergarten
www.adk.de/landschaft

Dass ein nachhaltiger Städtebau keine rein technologische Herausforderung ist, haben wir in "Post-Oil City" aus einer historischen Perspektive darzulegen versucht. In Zukunft muss Städtebau wieder verstärkt in Übereinstimmung mit dem Klima und der Landschaft entwickelt werden. In einer großen, interdisziplinären Ausstellung, die am 12. März in Berlin eröffnet wird, überprüft die Akademie der Künste die These von der „Wiederkehr der Landschaft“. Die Ausstellung, die von Donata Valentien und Anna Viader Soler kuratiert wird, wird von einem umfangreichen Rahmenprogramm mit zahlreichen Vorträgen, Symposien, Werkstätten sowie einem Filmfest (8. bis 10. April) begleitet.

"Lange galt sie als neutrale Verfügungsmasse des boomenden Städtebaus, bestenfalls als logistische oder bautechnische Herausforderung: die Landschaft. Dabei verursacht der urbane Raubbau an Landschaften weltweit längst Umweltprobleme in unvorstellbarem Ausmaß – Stichwort Klimaveränderung, Wasserknappheit, Nahrungsmangel und Artenschwund.
Spektakuläre ökologische Einzelbauten werden diese Entwicklung nicht umkehren können. Urbane Nachhaltigkeit muss größer, muss umfassender gedacht werden: Die Stadt des 21. Jahrhunderts wird aus der Landschaft zu entwickeln sein. Aber Landschaft darf dabei nicht nur als materieller Ressourcenlieferant wahrgenommen, sondern muss auch in ihrer Bedeutung als ästhetischer und emotionaler Lebensraum gestärkt werden.

In der Ausstellung „Wiederkehr der Landschaft“ werden zwei der ‚künstlichsten‘ Städte der Welt paradigmatisch gegenüber gestellt: Las Vegas und Venedig. Obwohl sie landschaftlich und historisch unterschiedlicher kaum sein könnten, kämpfen beide Städte mit ähnlichen ökologischen Problemen: Zersiedlung, Luftverschmutzung, Wasserknappheit. Die Luftbilder des amerikanischen Fotografen Alex S. MacLean, entstanden im Herbst 2009 im Auftrag der Akademie der Künste, belegen das eindringlich. Die Stadtanalysen Las Vegas – Venedig werden von herausragenden Beispielen zeitgenössischer Architektur und Landschaftsarchitektur ergänzt. Gezeigt werden Entwürfe, die ökologische Effizienz mit hohem ästhetischem Anspruch verbinden.

Folgende Büros stellen ihre Arbeiten vor: Shlomo Aronson Architects, Jerusalem; ASTOC Architects & Planners und RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Köln/Bonn; Turenscape (Peking); Batlle i Roig Arquitectes (Barcelona); Büro Kiefer (Berlin); Kienle Planungsgesellschaft Freiraum und Städtebau mbH, Stuttgart; Lohrberg Stadtlandschaftsarchitektur (Stuttgart); Marco Venturi, Venedig und Lučka Ažman, Koper; Ken Smith Landscape Architect, New York/Los Angeles; Studio Boeri, Laboratorio Multiplicity.lab, Mailand und Atelier Corajoud, Paris.

Parallel zur Ausstellung erscheint die Publikation „Wiederkehr der Landschaft / Return of Landscape“ im März 2010 im Jovis Verlag.

Foto: Renaturierung der Mülldeponie Vall d'en Joan bei Barcelona, Fotograf: Jordi Surroca


Raumproduktion der Berliner Republik

ZUR AKTUELLEN LANDSCHAFTSTHEORIE

Brigitte Franzen und atelier le balto
Dienstag, 16.03.2010, 19 Uhr, Vortrag mit anschließendem Seminar
Akademie c/o Temporäre Kunsthalle, Schlossplatz, 10178 Berlin
www.archplus.net

Was ist eine schöne Landschaft? Diese oder ähnliche Fragen werden in einem disparaten Feld verhandelt, das zwischen ästhetischer Theorie und praktischer Gestaltung, Kunst und Architektur, Film und Cultural Landscape Studies angesiedelt ist und zudem zwischen Expansionsdrang und Umweltschutz changiert. Unser heutiger Bezug zur Stadt hat darüber hinaus vielerlei Begriffe von Landschaft hervorgebracht. In jedem Fall handelt es sich um einen kulturell codierten Begriff, der sich durch globale Bildwelten und Ästhetiken immer mehr auszudifferenzieren und gleichzeitig zu vereinheitlichen scheint. Wie gehen Landschaftsarchitekten wie atelier le balto mit dieser Situation um? Wie sehen aktuelle Gestaltungskonzepte von Landschaften insbesondere im Umfeld von Kunsthäusern aus? Und nicht zuletzt: Wie verknüpfen sich hier Landschaftstheorie und kuratorische Praxis? Mehr

Akademie c/o ist ein Projekt des Masterprogramms a42.org der Akademie der bildenden Künste Nürnberg und der Buchhandlung Walther König in Kooperation mit ARCH+.


Akademie c/o wird gefördert von FSB.


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