Die Architektur ist eng mit ökonomischen und politischen Fragen verwoben. Dies machen nicht zuletzt die drängenden ökologischen und sozialen Herausforderungen deutlich. Doch anders als die Bauwirtschaft scheint die Architektur über keine Lobby zu verfügen, die Alternativen zu „Wachstum und Bauen“ gegenüber der Politik durchsetzt. Welche Rahmenbedingungen sind notwendig, um neue ökonomische Wertschöpfungssysteme zu etablieren und welche Rolle kommt den Interessenvertretungen zu? Ruth Schagemann, Präsidentin des Architects’ Council of Europe, Andrea Gebhard, Präsidentin der Bundesarchitektenkammer, und Susanne Wartzeck, Präsidentin des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten, im Gespräch mit Olaf Grawert und Arno Brandlhuber.