Koloniale und kapitalistische Ordnungen haben gesellschaftliche Vorstellungsbilder geprägt, die Schwarzes Leben auf stereotype Rollen reduzieren. Diese Konstruktionen, von Patricia Hill Collins „controlling images“ genannt, wirken als Instrumente sozialer Kontrolle und sind „so entworfen, dass sie Rassismus, Sexismus, Armut und andere Formen sozialer Ungerechtigkeit als natürliche Ordnung erscheinen lassen“1. Sie schreiben sich in den Raum ein und bestimmen, unter welchen Bedingungen Schwarzes Leben möglich ist.