Die Stadtutopien der klassischen Avantgarden des 20. Jahrhunderts waren getragen von einem technikbegeisterten Fortschrittsglauben: Hochhäuser, monumentale Gemeinschaftsbauten, mehrgeschossige Verkehrstrassen, Flugtaxis, gewagte Ingenieurkonstruktionen und Bausysteme, nicht selten eingebettet in arkadische Parklandschaften. Doch mit der Weltwirtschaftskrise 1929 wurden diese Visionen vorerst obsolet. Bevor die neuen imperialen Regime mit megalomanen Planungen die Zukunft okkupierten, öffnete sich für einen kurzen Moment ein Fenster für andere Ideen.