Solidarische Initiativen, selbstorganisierte Treffpunkte, künstlerische Interventionen, utopische Feste und soziale Architekturen sprießen aus den Löchern im Gefüge der Städte. Mikropolitische Praktiken greifen Beziehungen, Bedarfe und Interessen vor Ort auf, schaffen soziale und räumliche Fakten und unterlaufen auf diese Weise eingefahrene politische Prozesse. Die jeweiligen Kämpfe und Praktiken scheinen spezifisch und nur im lokalen Kontext gelesen werden zu können, doch gemeinsam haben sie die Idee einer Stadt, die selbstgemacht und selbstverwaltet ist – einer gerechteren solidarischen Stadt.
Der ARCH+ Salon nimmt das jüngst erschienene Buch Versammlung der Mikropolitiken zum Anlass, um diese Praktiken zu diskutieren und sich der Frage zu widmen, welche Architekturen diese hervorbringen.
Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt.
Der ARCH+ Salon ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich.