Mit der Studie Roadmap 2050, die 2010 im Auftrag der European Climate Foundation entstand, werden Ansätze gesucht, wie die europäische Energieerzeugung bis 2050 auf Kohle verzichten kann. OMA setzt dabei auf die geografische Diversität Europas und entwirft die Vision eines „Eneropas“, das ohne nationale Grenzziehungen auskommt. Anstelle von Staaten treten durch nachhaltige Energieträger charakterisierte Regionen. So wird Südeuropa zu „Solaria“, große Teile Mitteleuropas zu „Geothermalia“, und die Nord- und Ostseeregion zu den „Isles of Wind“. Die einzelnen Regionen sind miteinander vernetzt, wodurch die für erneuerbare Energien typischen Probleme wie jahres- oder tageszeitliche Schwankungen aufgefangen werden sollen.