ARCH+ 84

Download-Preis: 2,10 € In den Warenkorb


Erschienen in ARCH+ 84,
Seite(n) 24-30

ARCH+ 84

Bauen mit Stein

Von Bienefeld, Heinz /  Kuhnert, Nikolaus

Heinz Bielefeld im Gespräch mit Nikolaus Kuhnert und Manfred Speidel

Oberfläche der Wand

ARCH+: Herr Bienefeld, wann haben Sie begonnen, sich mit Ziegeln zu beschäftigen?

Heinz Bienefeld: Das Problem bestand darin, den Ziegelstein ansehbar zu bekommen; man mußte sich überlegen, was ist eigentlich geschehen, was sind die Gründe dafür, daß die Ziegelsteine heute so entsetzlich aussehen?

ARCH+: Wann sind Sie auf dieses Problem gestoßen - noch in der Zeit, als Sie bei Dominikus Böhm und Emil Steffann arbeiteten?

Bienefeld: Etwa Anfang der fünfziger Jahre, als ich bei Dominikus Böhm an der Kirche in Marienburg zeichnete. In Marienburg vermauerten wir die Ziegelsteine hochkant.

ARCH+: Erinnere ich mich recht, ist die Kirche innen verputzt und außen mit Ziegeln verkleidet. Es entsteht ein irritierender Eindruck: die Kirche sieht aus, als wäre sie mit einer Tapete verkleidet.

Bienefeld: Ja, so ist es. Die geschnittene, die breite Seite des Ziegelsteins, die eine etwas rauhe Oberfläche hat, bildet die Schaufront.

SSS Siedle Dornbracht Euroboden
Feedback erwünscht!