ARCH+ 84

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Erschienen in ARCH+ 84,
Seite(n) 88-90

ARCH+ 84

Die Städtebaulehre an der TU Berlin in den 40er Jahren

Von Konter, Erich

Mit der Berufung von Hans Scharoun auf einen neu geschaffenen Lehrstuhl für Städtebau 1947 schien nicht nur die „Moderne" in die Phalanx der alten „Fachmänner" an der Fakultät für Architektur einzudringen, sondern auch die Verwirklichung eines Konzepts von Forschung und Lehre möglich. Scharoun gehörte in den 20er und Anfang der 30er Jahre zur jüngeren Generation der Architektenvereinigung „Der Ring" und war im damaligen Berliner Großsiedlungsbau aktiv tätig. Nach 1933 in die sogenannte „innere Emigration" abgetaucht, war er Mitte des Jahres 1945 vom Berliner Magistrat, mehrheitlich besetzt von KPD und SPD, zum Stadtrat für Bau- und Wohnungswesen ernannt worden. Sein „Kollektiv" legte 1946 den ersten offiziellen Plan zum Neuaufbau Berlins vor, dem die' programmatische Forderung nach einer „grundsätzlichen Neuordnung" Berlins (W. Havemann) zugrundelag...

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