ARCH+ 159/160


Erschienen in ARCH+ 159/160,
Seite(n) 74-79

ARCH+ 159/160

Hauptbahnhof Stuttgart

Von Ingenhoven Overdiek und Partner /  Otto, Frei /  Buro Happold

Mit der Auflösung des alten Stuttgarter Kopfbahnhofs verknüpfen sich im Rahmen von "Stuttgart 21" vor allem zwei planerische Zielsetzungen: So soll die unterirdische Anbindung von Stuttgart an das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz nicht nur die Effizienz der Bahn steigern, sondern mit der Entfernung der oberirdischen Gleisanlagen werden auch für die Stadt neue innerstädtische Entwicklungspotentiale eröffnet, wobei die Neuordnung des Bahnhofsgeländes zugleich eine Chance für die Erweiterung der Grünräume bedeutet. Durch die Einbettung der neuen Bahnhofshalle in die Freifläche und die Anpassung der verschiedenen topografischen Niveaus bleibt der Landschaftspark unangetastet, während quer zum Tal ein großer Platz entsteht. Die für Stuttgart typischen unterschiedlichen Ebenen der Verkehrswege werden im Gebäude zusammengeführt. "Wir haben versucht, eine Halle zu schaffen, die die unterirdischen Gleisanlagen zu einem oberirdisch erlebbaren Bahnhof macht. Der Bahnhof besteht aus einem einzigen inneren Raum, aber aus zwei miteinander verflochtenen Außenbereichen. Wir unterscheiden eine städtische Oberfläche für den Platz und eine durchgehende Vegetationsschicht im Bereich des Landschaftsparks." Architekten: Ingenhoven Overdiek und Partner Tragwerk: Frei Otto, Buro Happol

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