ARCH+ 80

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Erschienen in ARCH+ 80,
Seite(n) 33-42

ARCH+ 80

Perspektiven des Lehmbaus in Deutschland

Von Eckert, Klaus /  Volhard, Franz /  Kuhnert, Nikolaus

Klaus Eckert und Franz Volhard im Gespräch mit Nikolaus Kuhnert

Erste Berührung mit Lehm. ARCH+: Wann bist Du zuerst mit Lehm in Berührung gekommen?

Eckert: Ich bin auf dem Dorf großgeworden, zu einer Zeit, als man noch mit Lehm gebaut hat, Decken, Ausfachungen ...

ARCH+: Wann war das etwa?

Eckert: Etwa 1950 im Taubertal, Edelfingen bei Bad Mergentheim. Es gab ein paar Lehmgruben, die heute noch existieren, einen Schmied und zwei Maurer, die mit Lehm arbeiteten. Am meisten erinnere ich mich noch an den Geruch des Lehms, an das Milieu, aber auch an die Lehmkuhle, den beliebtesten Spielplatz meiner Kindheit...

ARCH+: Wann bist Du später wieder mit Lehm in Berührung gekommen?

Eckert: Auf einer Riesenbaustelle in der Nähe von Tuscon, Amerika. Während des Studiums habe ich vom Lehm nur soviel mitgekriegt, daß die älteren Lehrer, die handwerklich ausgerichteten ...

ARCH+: Wer war das?

Eckert: Karl Gruber.

ARCH+: In welchem Jahr?

Eckert: 1964. ARCH+: Gruber hat doch vornehmlich Städtebau gelesen ...

Eckert: Ja. Nachdem er aber emeritiert war, hat er eine Reihe von Vorträgen zur Rekonstruktion von Fachwerkhäusern gehalten, heute würde man sagen: zum denkmalpflegerischen Umgang mit Fachwerkhäusern.

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