ARCH+ 71

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Erschienen in ARCH+ 71,
Seite(n) 58-62

ARCH+ 71

Der Germanenwall

Von Wasser, Bruno

Der Drang nach Osten

Wenn der Bau des Westwalls durch die 'Organisation Todt' eine ingenieurtechnische Meisterleistung war, so sollte nach dem Willen der Nationalsozialisten sein Pendant im Osten, der "Germanenwair, ein ebenbürtiges siedlungs- und raumplanerisches Werk für kommende Zeiten und Geschlechter werden. Der Fortifikation im Westen aus Stahlbeton und Kanonen entsprachen im Osten die vorgeschobenen 'Siedlungsmarken' und 'Wehrbauerndörfer' der SS. Für die Siedler galten die Grundsätze der 'Neubauernauslese', die Symbiose von 'Blut und Boden'; das Ziel lautete: neuer Lebensraum im Osten. Der Bauer als Soldat, die Neubildung deutschen Bauerntums, die Rückbesinnung auf angeblich germanische Ideale, die Bindung zum Boden und die Propagierung einer völkischen 'Zurück-aufs-Land'-Bewegung sowie die Förderung der Nachkommenschaft waren die vielschichtig deklarierten Zielsetzungen...

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