ARCH+ 71

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Erschienen in ARCH+ 71,
Seite(n) 66-70

ARCH+ 71

`…ein Stück Heimat in fremder Erde`

Von Lurz, Meinhold

Die Heldenhaine und Totenburgen des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Am 30. Oktober 1936 bekannte der 'Bundesführer' des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., der in Heidelberg promovierte Germanist Dr. Siegfried Emmo Eulen:

„Als ich vor 17 Jahren den Volksbund gründete, schwebten mir die Ziele vor: die heldische Lebensauffassung im deutschen Volke wieder zu erwecken; die Ehrenstätten unserer Gefallenen in aller Welt zu Mahnmalen deutscher Art auszugestalten und die Opferbereiten zu einer Gemeinschaft im Volksbund zu sammeln. Diese Ziele waren den art- und volksfremden Machthabern des Jahres 1919 nicht genehm." Eulen bekannte sich zur nationalsozialistischen Mystik der Scholle, indem er fortfuhr: „Die Erde, um die der Soldat gestritten hat und die er in letzter Hingabe sich als Eigentum erkämpfte, ist uns heilig. Wir lieben diese Erde so tief und innig, wie nur der Bauer und der Soldat sie lieben können."

Stolz blickte der Volksbund noch im November 1944 auf seine - im Sinne des Nationalsozialismus - Progressivität zurück...

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