ARCH+ 57/58

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Erschienen in ARCH+ 57/58,
Seite(n) 36-39

ARCH+ 57/58

Das Brot des Bäckers und die Bauten der Architekten

Von Jacobi/Martin/Pächter

Angesichts des pluralistischen Stil- und Kreativitätsgerangeis - angesichts gesellschaftspolitischer Resignation, die als Pragmatismus getarnt wird - angesichts der architektonischen Zwangslage des Bau- und Finanzierungsprozesses - angesichts der zunehmenden Zerstörung der Umweltressourcen - dies alles vor Augen, ist es höchste Zeit, den Versuch einer Standortbestimmung zu machen. Wir brauchen die fachspezifische Reflexion über unsere tägliche Rolle, um weitermachen zu können mit Anstand und Identifikation. Es reicht nicht mehr, zu kritikastern und noch so elegant feuilletonistische Assoziationen des kulturellen Unbehagens abzulassen. Es reicht nicht, die Debatte als Stildiskussion zu führen. Wir brauchen die positive Antwort: wo sind wir und wo wollen wir hin? Wie können wir den Zusammenhang von Architektur mit den Produktions- und Lebensverhältnissen auf einfache Weise dingfest machen? Denn nur wenn uns das gelingt, sind wir in der Lage, langfristig eine Perspektive zu entwickeln, die über die nächste Modewelle hinwegträgt...

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