ARCH+ 174


Erschienen in ARCH+ 174,
Seite(n) 52-67

ARCH+ 174

Casa da Música, Porto

Von OMA /  Koolhaas, Rem /  Loon, Ellen van

Wie soll man im Zeitalter der Zeichen ein seriöses Gebäude schaffen? Wie soll man in einem Zeitalter, das vom Markt regiert wird, ein öffentliches Gebäude – oder eine gebaute Öffentlichkeit – schaffen? Ein Haus ohne Nostalgie, noch nicht einmal mit Reminiszenzen an die moderne Architektur? Ein europäisches Haus für einen portugiesischen Ort?

Städtebau Paradoxerweise hat die Tatsache, daß Porto nach wie vor eine ‘intakte’ Stadt ist, den einzigartigen Status des solitären Gebäudes verstärkt ... Statt die neue Konzerthalle als ein Segment der kreisförmigen Mauer um den Boavista-Platz auszubilden, haben wir uns entschlossen, einen neuen, intimeren, dreiseitig umschlossenen Platz zu schaffen, auf dem die Konzerthalle als autonomes Objekt steht. Diese sorgfältig gewählte Unterbrechung der bestehenden Struktur erlaubt es uns, einen spezifischen Kontext für das neue Gebäude zu kreieren und dabei Aspekte wie Symbolik, Sichtbarkeit, Zugänglichkeit auf einen Schlag zu organisieren.

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