ARCH+ 34

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Erschienen in ARCH+ 34,
Seite(n) 58-62

ARCH+ 34

Revolution der Städte?

Von Treusch-Dieter, Gerburg

Zu Henri Lefèbres "Revolution der Städte" und "Stadt im marxistischen Denken"

Hausbesetzungen, Mieterstreiks, Demonstrationen gegen Fahrpreiserhöhungen, Initiativen für unabhängige Jugendzentren, haben auf die konfliktgeladene Struktur des städtischen Organismus aufmerksam gemacht; Funk, Presse, Fernsehen greifen immer häufiger Themen auf wie die Verarmung der Kommunen, Grundstücksspekulation, Smogalarm, Verkehrschaos, Wiederbelebung der City, psychische Verlendung in den Schlafstädten, Anwachsen der Kriminalität in den außerhalb der "Stopzeiten" unbelebten Straßen, Bankrott der Stadtverwaltung (s. New York, Rom, o.a.) usw. - Von verschiedenen wissenschaftlichen Ansätzen aus wurde im Kontext dieser Geschehnisse ein neuer Gegenstand entdeckt: die Stadt als gesellschaftlicher Lebensraum. Als Beispiele seien genannt: Hans Paul Bahrdt: "Die moderne Großstadt"; sein kritischer Ansatz geht von der Restituierung einer Marktsphäre aus, in der die gelungene Verbindung von Kommunikation und Verteilung im Sinne der Weber'schen "Stadtwirtschaft" zurückzugewinnen wäre. ...

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