ARCH+ 15

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Erschienen in ARCH+ 15,
Seite(n) 83-93

ARCH+ 15

Grundzüge einer operationalen Theorie der ästhetischen Funktion

Von Stoffl, Heinrich

Innerhalb der heute in der BRD betriebenen Ästhetik und Kunstwissenschaft sind drei Hauptströmungen zu unterscheiden. Es sind dies eine strukturalistische (Maßästhetik (Birkhoff, Bense, Fuchs, Gunzenhäuser u.a.)), eine behaviouristische (Moles, H.W. Franke u.a.) und eine ideologiekritische ("kritische Ästhetik" (Adorno), mimetische Kunsttheorie (Lukacs, Tomberg, u.a.)) Ästhetik. Ihre methodisch-inhaltlichen Grundpositionen lassen sich ganz kurz folgendermaßen darstellen: Die Methode der strukturalistischen Ästhetik ist die der maßtheoretischen Zustandsbeschreibung "ästhetischer Objekte" (Kunstwerke). Da diese Ästhetik durch ihre Methode auf den Strukturvergleich (von Objekten) beschränkt ist, ist sie nicht in der Lage, die Funktion des Ästhetischen jeweils konkret oder auch nur abstraktallgemein zu erfassen. Sie besitzt reine Objektthematik, indem sie das Ästhetische als dem Objekt inherente Eigenschaft betrachtet und mündet damit in einen Wertobjektivismus. Ihre philosophische Herkunft ist offenbar die platonische Ideenlehre. ...

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