ARCH+ 8

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Erschienen in ARCH+ 8,
Seite(n) 53-55

ARCH+ 8

Verfahren zur Beurteilung von Wettbewerbsentwürfen

Von Feldtkeller, Christoph /  Keil, Dietrich /  Kerschkamp, François

inklusive einer Anmerkung zur Anwendung des Verfahrens durch das Preisgericht beim Wettbewerb für das ländliche Bildungszentrum Markdorf und zur Kritik des Preisgerichts an dem Verfahren

Der Sinn des Verfahrens ist es, zu einem Urteil zu kommen über den vermutlichen Nutzeffekt (1) der in den Entwürfen konzipierten Gebäude bzw. baulichen Anlagen. Der Nutzeffekt ist eine Funktion des Nutzens (2) und des Aufwands (3). Das Verfahren besteht nicht im Vergleich dessen, was dargestellt ist, im Vergleich expliziter Größen, im Vergleich von Quantitäten, sondern im Vergleich von Qualitäten, d . h . von Größen, zu deren Erfassung kein explizit formulierter Maßstab vorliegt. Ein solcher Maßstab kann allenfalls im Verlauf des Prozesses definiert werden (4). Sollte das Verfahren im Vergleich von im vorab definierten Quantitäten bestehen, so müßte im vorab die Liste der Beurteilungskriterien fixiert und für jedes Kriterium verschiedene Grade der Erfüllung der entsprechenden Anforderung definiert werden, so daß die Beurteilung unter den verschiedenen Kriterien anhand dieser Grade vorgenommen werden könnte (5). Dann könnten aber Informationen, die in der Wettbewerbsausschreibung nicht schon enthalten sind, also originäre Beiträge der Wettbewerbsteilnehmer zur Lösung von Problemen, nicht mit ausgewertet werden, und man müßte sich fragen, welchen Sinn dann ein Wettbewerb noch haben soll. ...

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