ARCH+ 49

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Erschienen in ARCH+ 49,
Seite(n) 21-25

ARCH+ 49

Neue Nutzung für den Fichtebunker

Von Frowein, Dieter /  Spangenberg, Gerhard

Der Ort, der uns beschäftigt, liegt außerhalb der ehemaligen Akzisemauer, die dazu errrichtet war, um Zoll von den Kleinen Leuten zu kassieren und die zum Militärdienst gepreßten jungen Burschen am Türmen zu hindern, also zwischen Stadt und offener Feldmark. Noch bevor die Zollmauer 1867/68 eingerissen wurde, war 1862 vom Poliziepräsidenten für dieses Gelände ein Plan wie für Arkadien mit Schmuckplätzen und Alleen verordnet worden. Es blieb innerhalb des projektierten Straßengerüsts aber noch lange die leere sandige Gegend, wohin die Schießstände des Militärs und die Kegelbahnen der Vereinslokale, die Exerzierplätze und die Turnierwiesen von Vater Jahn, die Ausflugsgelände und die Kirchhöfe ausgelagert waren. Ab 1871 wurde dann mit zunehmender Geschwindigkeit die versprochene weiträumige Vorstadt durch amtlich abgesegneten Mietskasernenbau vollgepfropft. Hier lag also das Areal der „Städtischen Gasbehälter-Anstalt an der Hasenheide"...

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