ARCH+ 49

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Erschienen in ARCH+ 49,
Seite(n) 26-29

ARCH+ 49

"Revierpark heißt die Idee, sie verändert die Wirklichkeit!"

Von Hofman, Paul

13 Jahre Freizeitpolitik im Ruhrgebiet

Die Krise des Ruhrgebietes, namentlich die Zechenschließungen Ende der 60er Jahre, veranlassen Planer und Politiker des Landes, der Kommunen und in den Verbänden zu hastigen Anstrengungen: Strukturwandel wird gefordert. Dazu gehört, die Attraktivität des Reviers als Lebensraum zu heben, um der Verunsicherung gerade jüngerer Arbeitskräfte und den Abwanderungen zu begegnen. Die Planer entdecken die Freizeit. Vor allem in den Städten der um die Jahrhundertwende boomartig und unkontrolliert gewachsenen Emscherzone (Duisburg, Oberhausen, Bottrop, Gelsenkirchen, Herne) ist es mit dem Freizeitwert ihrer Meinung nach schlecht bestellt. Die Landesregierung entwirft das Entwicklungsprogramm Ruhr (1968), der Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk (SVR) bestellt eine voluminöse Freizeitstudie ( 1970) und überprüft daran u.a. sein Konzept regionaler Freizeitanlagen: die Revierparks...

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