ARCH+ 183

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Erschienen in ARCH+ 183,
Seite(n) 130-135

ARCH+ 183

Tokyo Flux

Von Busenkell, Michaela

„Die schiere Größe Tokios und die Tatsache, dass es kein historisches Stadtzentrum gibt, schließt die Möglichkeit eines urbanen Diskurses nach europäischen Raumkategorien wie öffentlich versus privat und politisch versus individuell aus“, schreiben die Architekten Momoyo Kaijima und Yoshiharu Tsukamoto vom Atelier Bow-Wow über die japanische Hauptstadt.1 Sie verstehen Tokio als etwas Fluides, das sich aus der Überlagerung verschiedenster Ströme zusammensetzt. Sie bezeichnen diesen Zustand als „Flux“, also als etwas Veränderliches, in ständiger Bewegung befindliches: „Tokios chaotischer Erscheinung liegt ein komplexes und dennoch konsistentes Zusammenspiel urbaner Systeme zugrunde, deren Interaktionen nicht vollständig zu regulieren sind...
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