ARCH+ 189

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Erschienen in ARCH+ 189,
Seite(n) 26-31

ARCH+ 189

Christopher Alexanders Pattern Language

Von Kühn, Christian

Von der "Notes on the Synthesis of Form" zur "Pattern Language"

Christopher Alexanders bekanntestes Werk erschien 1977 unter dem Titel „A Pattern Language“. Schon der Untertitel „Towns, Buildings, Construction“ deutet an, dass es hier ums Ganze geht: Der Bogen der Themen reicht von der Stadtplanung bis zum Ausführungsdetail. In der Architektur war die Pattern Language – zumindest an ihren eigenen Zielen gemessen – ein eklatanter Misserfolg. Spätestens seit sich Alexander Ende der 1980er-Jahre als Berater für die Versuche Prince Charles’, Großbritannien vor den Verirrungen der modernen Architektur zu bewahren, engagieren ließ, gilt die Pattern Language im größten Teil der Architekturszene als veraltetes oder sogar reaktionäres Konzept, mit dem zu beschäftigen sich nicht mehr lohnt. Seitdem das Pattern-Konzept als Entwurfsmethode in der Informatik eine außergewöhnliche Renaissance erlebt, gibt es genug Anlass, sich mit der Geschichte der Pattern Language auseinanderzusetzen, die bis in die 1960er-Jahre zu den frühen Arbeiten von Christopher Alexander in den USA zurückreicht...  

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