ARCH+ 191/192


Erschienen in ARCH+ 191/192,
Seite(n) 63-64

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Glory Hole

Von Künkel, Jenny

Glory Hole (auch gloryhole oder glory-hole, englisch für „glorreiches Loch“) ist die umgangssprachliche Bezeichnung für ein Loch in einer Kabinenwand, das für anonyme Sexualkontakte genutzt wird. Der Begriff entstammt einer Praxis aus der schwulen Subkultur, Löcher in die Trennwände zwischen Kabinen öffentlicher Toiletten („Klappen“) zu bohren, um diese für Oral-, Hand- und seltener auch Analverkehr zu nutzen. Typische Orte für Glory Holes im Eigenbau sind Toiletten in öffentlichen Parks, auf Autobahnraststätten, Bahnhöfen oder in Universitäten sowie Videokabinen in Sex Shops. Die Anwendung erfolgt, oft nach vorheriger Anbahnung im Bereich des Kabinenvorplatzes, indem ein Mann seinen Penis durch das Loch steckt. Das Loch dient aber auch dem anonymen Beobachten sexueller Handlungen von einer oder mehren Personen und der verbalen Kommunikation durch die Öffnung hindurch. ...

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