ARCH+ 191/192


Erschienen in ARCH+ 191/192,
Seite(n) 102

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Sicherheitsschleuse

Von Förster, Kim

Seit Anfang der 1970er Jahre kennzeichnen Sicherheitsschleusen in ihrer Kombination aus einem torbogenförmigen Metalldetektor zur Personenkontrolle und einem Röntgengerät zur Handgepäckkontrolle den Übergang von den nichtsicheren zu den sicheren Bereichen im Terminal eines Flughafens. Ihre Implementierung in bestehende Strukturen und der obligatorische Einbau bei jedem Neubau sind Folge der weltweiten Zunahme von Flugzeugentführungen seit den späten 1960er Jahren und auf ein neues Sicherheitsdenken zurückzuführen. In „Fly me, if you are clean“, einer Glosse aus dem Time Magazine vom 31. Januar 1972, wird der Metalldetektor daher auch als „anti-skyjacking gadget“ bezeichnet; es wird von einem Sammelsurium an Waffen berichtet, die seit der Einführung dieser Sicherheitstechnik in den Mülleimern US-amerikanischer Flughäfen gefunden worden seien. Die Einführung der Sicherheitsschleusen war zunächst das Ergebnis von Gesetzen und Abkommen, die vor allem durch die USA und Israel, aber auch durch die International Air Transport Association und Fluggesellschaften sowie Flughafenbetreiber vorangetrieben wurden. ...

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