ARCH+ 191/192


Erschienen in ARCH+ 191/192,
Seite(n) 84-85

ARCH+ 191/192

Peepshow

Von Hagemann, Anke

Die Zusammenfügung der Worte to peep (spähen, linsen, verstohlen gucken) und show (Darbietung, Aufführung) weist auf das intentionale Gegenüber von zeigen und schauen. Die Peepshow ist ein optisches Instrument, das mit seiner Verschlossenheit und unterschiedlichen Versprechungen Neugierde und Schaulust weckt, die es durch die dargebotenen illusionistischen Spektakel auch zu befriedigen sucht. Der Blick in die Peepshow ist dabei sehr privat, denn in der Regel kann jeweils nur eine Person durch ein Guckloch schaue.

 

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