ARCH+ 198/199

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Erschienen in ARCH+ 198/199,
Seite(n) 2

ARCH+ 198/199

Hejduks Kreuzberger Wohnturm vorerst gerettet

Von Ngo, Anh-Linh

Der weitgehende Rückzug der Kommunen aus dem staatlich geförderten sozialen Wohnungsbau macht sich nicht nur an steigenden Mieten in guten Wohnlagen bemerkbar, sondern verlangt in Berlin auch sein erstes prominentes architektonisches Opfer. Der rot-rote Senat hatte bereits 2003 beschlossen, den Ausgleich zwischen billiger Sozialmiete und hoher Kostenmiete spätestens 2016 auslaufen zu lassen. Von dieser Entscheidung sind insgesamt 28.000 Sozialwohnungen betroffen. Die Folge sind steigende Mieten und damit verbunden die Vertreibung der angestammten Mieter. Betroffen sind aber auch etliche Wohnungsgesellschaften, die in die Insolvenz gehen, Häuser verkaufen oder versteigern mussten...

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