ARCH+ 132

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Erschienen in ARCH+ 132,
Seite(n) 13

ARCH+ 132

Mit samtweicher Stimme

Von Brechstein, B.

Die Lektüre des ZEIT-Feuilletons ist uns schon immer ein Quell der Erbauung gewesen, aber als wir jüngst ein Portrait von Dieter Hoffmann-Axthelm lesen durften, erhob sich uns wahrhaft das Herz! Wann ist, so fragen wir, in der Architekturkritik das letzte Mal so zart empfunden worden? Wann ist das letzte Mal ein so zauberhafter Satz wie dieser im deutschen Feuilleton erklungen: "Die Stimme Hoffmann-Axthelms kann samtweich werden, wenn er die Bilder herbstdunkler Straßen und baumbeschatteter Charite- Gärten wachruft, durch die er als Knabe streifte", lesen wir und ahnen, nein fühlen, wie im Herbstdunkel ein baumbeschattetes Schlüsselerlebnis samtweich auch in uns dämmert...
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