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Erschienen in ARCH+ 122,
Seite(n) 19

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Ernst-May-Siedlungen in Frankfurt sollen Privatisiert werden

Von ARCH+

Hubertus von Allwörden, der Vorsitzende des Städtebaubeirats der Stadt Frankfurt hat in einem offenen Brief an den Frankfurter Oberbürgermeister Andreas von Schoeler (SPD) gegen die beabsichtigte Privatisierung der Ernst-May-Siedlungen, darunter auch der Römersiedlung, aus den zwanziger Jahren protestiert. Der rot-grüne Frankfurter Magistrat hatte im März beschlossen, über 1100 Wohnungen, die zum Teil sanierungsbedürftig sind, aus Geldnot an die jetzigen Mieter zu veräußern. Hubertus von Allwörden und der Denkmalschutz sehen darin einen Verrat des ehemals wegweisenden sozialen Konzepts der Siedlungen und eine Bedrohung der Gestalt der Siedlung. Bei einer Privatisierung, so argumentieren sie, ließe sich unmöglich eine Verschandelung des einmaligen Baudenkmals durch wilde Umbauten und seltsame Gestaltungsbedürfnisse einzelner Mieter verhindern. Protestschreiben können geschickt werden an: Oberbürgermeister Andreas von Schoeler im Frankfurter Römer 60311 Frankfurt am Main
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