ARCH+ 200


Erschienen in ARCH+ 200,
Seite(n) 104-105

ARCH+ 200

Genealogie der Kritik: Postmoderne

Von ARCH+

in den 1960er Jahren kündigen sowohl politische Umbrüche in Europa und den USA als auch das Aufkommen neuer Kommunikationstechnologien ein Zeitalter an, das sich von den industriellen Parametern der Moderne entfernt. Einer der ersten, der diesen grundlegenden Wandel theoretisch fasst, ist Jeanfrançois Lyotard. Sein 1979 erschienenes Buch Das postmoderne Wissen ist eine explizite Absage an das elitäre Wissensverständnis der Moderne und bezieht gleichermaßen Hoch- und Populärkultur in die kulturelle Analyse ein. Lyotard deklariert das Ende der „großen Erzählungen“ und kritisiert damit das aufklärerische Projekt , demzufolge die Welt in ihrer Gesamtheit erfassbar sei – mittels religiöser oder wissenschaftlicher Erklärungsmodelle...

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