ARCH+ 201/202


Erschienen in ARCH+ 201/202,
Seite(n) 36-45

ARCH+ 201/202

Zeitleiste Stadtvisionen

Von Schmidt, Verena

Seit dem Ende des 15. Jh. entwickelt sich Berlin zu einer einflussreichen Residenzstadt. In Charlottenburg entsteht mit dem Bau des Schlosses seit 1695 und der Stadtgründung 1705 eine weitere Keimzelle der Stadtentwicklung. Damit wird eine „Westorientierung“ der Stadterweiterung eingeleitet, die die Struktur Berlins bis heute prägt. Das Charlottenburger Schloss und das Stadtschloss auf der Spreeinsel markieren die Bipolarität des Berliner Raums. Verkehrswege und Sichtachsen verbinden wichtige Bezugspunkte wie Schlösser und Residenzen. Die Verlängerung der Straße Unter den Linden wird als Achse durch den Tiergarten bis nach Charlottenburg geführt. Gleichzeitig entstehen im Berliner Umland 20 weitere Schlossbauten, die ein weites Netz von Siedlungskernen aufspannen. Verbunden durch Wasserwege und Straßen bilden sie das Gerüst für die spätere Urbanisierung der Region...

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