ARCH+ 201/202


Erschienen in ARCH+ 201/202,
Seite(n) 78-79

ARCH+ 201/202

„Klein aber fein“ – Wachstumslogiken der Kreativwirtschaft in Berlin

Von Lange, Bastian

Die Kreativwirtschaft wird gern als Aushängeschild für ein dynamisches und innovatives Berlin benutzt. Ihre wirtschaftliche Relevanz wird jedoch kontrovers diskutiert. Auf der einen Seite dokumentieren Kreativwirtschaftsberichte seit 2005, dass das Gesamtfeld wirtschaftlich wächst, zur Standortprofilierung Berlins beiträgt und ebenso stadträumliche Auswirkungen nach sich zieht. Doch ebenso konstant überwiegen auf der anderen Seite Skepsis und Kritik angesichts einer großen Anzahl von äußerst prekären Beschäftigungsverhältnissen. Um das Phänomen jenseits der ideologischen Debatte um Creative Cities und Creative Class beurteilen zu können, soll hier die Frage behandelt werden, welchen neuen Bedingungen und Logiken Kreativmärkte eigentlich unterliegen und welche alternativen Auffassungen von Wachstum in diesen Märkten vorherrschen: Im Zuge der Banken- und Finanzkrise sowie der ökologischen Diskussion drängt sich der Eindruck geradezu auf, dass sie den Übergang zu einer Postwachstumsökonomie und -gesellschaft darstellen...

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