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ARCH+ 201/202


Erschienen in ARCH+ 201/202,
Seite(n) 158-161

ARCH+ 201/202

Boros-Bunker

Von Realarchitektur

Der wuchtige, jedoch architektonisch fein ausgearbeitete Hochbunker in Berlin-Mitte besitzt eine vielschichtige Vergangenheit: 1942 wurde er nach einer Musterplanung von Karl Bonatz für die Reichsbahn als Schutzraum für Reisende in der Nähe des Bahnhofs Friedrichstraße errichtet. Nach verschiedenen Zwischennutzungen – u.a. als Gefangenenlager der Roten Armee und als Obst- und Gemüselager zu DDR-Zeiten – diente der Bunker in den 1990er Jahren zeitweise als Club und temporär genutzter Ausstellungsraum. 2003 erwarb der Kunstsammler Christian Boros das denkmalgeschützte Gebäude, um es zum Ausstellungsort für seine Sammlung umzubauen. Daneben dient der Bunker auch als Sockel für das Penthouse des Sammlers...

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