ARCH+ 201/202

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Erschienen in ARCH+ 201/202,
Seite(n) 3

ARCH+ 201/202

Yona Friedman: Architekt der Ideen

Von Ritoe, Rajan V.

Von Wissenschaftlern erwartet man, dass sie publizieren, von Architekten, dass sie bauen. Aber auch das reine Konzept kann in der Architektur von entscheidender Wirkung sein. Die Bedeutung des Architekten Yona Friedman, geboren 1923, liegt in seiner Wirkung als „Architekt der Ideen“ und in deren Interaktion mit den zentralen Strömungen der Architektur des 20. Jahrhunderts. Friedman führt viele seiner Ideen auf Erfahrungen der Nachkriegszeit in seiner Heimatstadt Budapest zurück. Damals waren für Friedman scheinbare Gewissheiten durch die vorangegangenen Ereignisse zerstoben. Diese persönliche Situation traf zusammen mit einem Interesse für die Vorlesungen Werner Heisenbergs über die Quantenmechanik und die Unschärferelation. Friedman war fasziniert von dem Gedanken, dass ein Experiment vielfältige Ergebnisse haben kann. Er gelangte zu der Überzeugung, dass es kein auf messbaren Eigenschaften basiertes Design für den Durchschnittsmenschen oder die Gruppe geben konnte...

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