ARCH+ 204


Erschienen in ARCH+ 204,
Seite(n) 152-153

ARCH+ 204

Fallstudie Hamburger Gängeviertel – Gängeviertel und Recht auf Stadt

Von Bico, Diana /  Häger, Benjamin /  Ngo, Anh-Linh

Die wegen ihrer engen, verwinkelten Gassen als Gängeviertel bezeichneten Arbeiterquartiere sind die charakteristische innerstädtische Siedlungsform des historischen Hamburgs. Aus sozialen und politischen Erwägungen heraus werden diese kleinteiligen Strukturen ab den 1890er Jahren in verschiedenen Sanierungsprogrammen nach und nach durch eine zeitgemäße Bebauung ersetzt. Spätestens nach den Bombenangriffen im Zweiten Weltkrieg ist von dem historischen Stadtgewebe nur noch wenig erhalten. Die letzte zusammenhängende Gängebebauung wird in den 1960er Jahren beseitigt. Heute existieren nur noch wenige Fragmente; eines der Größten – schlicht als das Gängeviertel bekannt – befindet sich zwischen Valentinskamp und Speckstraße in der Hamburger Neustadt.

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