ARCH+ 208

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Erschienen in ARCH+ 208,
Seite(n) 44-45

ARCH+ 208

PRIMITIVE FUTURE

Von Blechschmidt, Johannes /  Löbbecke, Arno /  Ngo, Anh-Linh

  

Architekten wie Sou Fujimoto, aber auch Akihisa Hirata oder Junya Ishigami sehen die Architektur als etwas absolut Autonomes an, das zunächst eine Umwelt schaffen soll, die der Mensch dann wie eine Höhle in Besitz nimmt und bewohnt. Mit seiner These einer „primitiven Zukunft“ sucht Fujimoto die Architektur neu zu begründen. Hierzu geht er auf die Vorgeschichte der Menschheit zurück und fragt sich, wie sich das Wohnen oder Bauen entwickelt hat. Er vertritt die Ansicht, dass es zwei Arten von Urzuständen der Architektur gibt, nämlich die Höhle und das Nest. Das Nest ist etwas, das für vorgegebene und vorgeordnete Funktionen konstruiert wird, während man sich in der Höhle selbst einrichten und auf eine vorgefundene Umgebung oder Umwelt reagieren muss, die nicht funktional vordefiniert, sondern unbestimmt ist.

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