ARCH+ 221


Erschienen in ARCH+ 221,
Seite(n) 90-91

ARCH+ 221

Kommunikativen Handelns, Theorie des

Von Hartbaum, Verena

Die Habermas’sche Handlungstheorie, die auch als ein kritisches Manifest der Moderne gelesen werden kann, erscheint erstmals im Jahre 1981 – zu einer Zeit also, in der die Ideen der Postmoderne zunehmend an Bedeutung gewinnen. Davon unbeirrt veröffentlicht Habermas seine bis heute als Hauptwerk geltenden Theorie des kommunikativen Handelns, die eine „Konzeptualisierung des gesellschaftlichen Lebenszusammenhangs, die auf die Paradoxien der Moderne zugeschnitten ist, ermöglichen“ soll. Vereinfacht ausgedrückt basiert dieser „gesellschaftliche Lebenszusammenhang“ auf einer chancengleichen und zwanglos stattfindenden kommunikativen Praxis, die auf Konsens ausgerichtet ist und in symmetrischen Beziehungen stattfindet. Das zentrale Kommunikationsmedium ist dabei die Sprache.

Jedoch geht der Begriff des kommunikativen Handelns über den reinen Sprechakt hinaus und bezeichnet Interaktionen, die durch Sprechakte koordiniert werden. ...

 

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