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ARCH+ 221


Erschienen in ARCH+ 221,
Seite(n) 192-207

ARCH+ 221

ARCH+ feautures: Momentalismus o.D.

Von tumlar /  Krüpe, Philipp /  Yeboah, Anna

o.D. steht für „on Demand“ und ist ein neues Architekturmagazin, das ab Januar 2016 im Podcast-Format erscheint. Obwohl auditive Mediennutzung immer beliebter wird, betreten wir damit – um es mit den Worten der Kanzlerin auszudrücken – „Neuland“. Architekturpublizistik beschränkt sich bisher größtenteils auf die Vermittlung durch Pläne, Texte und Fotografien – schade eigentlich für eine Disziplin, die aus der Imagination schöpft und oft auch nicht abbildbare Qualitäten erzeugt.

o.D. erweitert die Spannweite der Architekturpublizistik. Es geht darum auszutesten, wie man Architektur betrachtet, wenn man sie nicht sehen kann, darum herauszufinden, was man über Architektur erzählen kann, ohne sie rein über architektonische Themen zu behandeln.

Die vorliegende Null-Ausgabe ist dem Thema Momentalismus gewidmet. Sie erscheint gleichzeitig als gedruckter Katalog und Audioguide zur gleichnamigen Ausstellung in der Architekturgalerie München, die dort vom 16. Dezember 2015 bis zum 9. Januar 2016 stattfindet.

Muss ein Monument aus Stein und Stahl sein oder kann es nicht ebenso aus Menschen bestehen, vielleicht sogar unsichtbar sein? Momentalismus steht für das Monumentale im Moment ebenso wie für das Momentane im Monument. Momentalismus ist mehr Arbeitsweise denn Stil.

Momentalismus o.D. momentalisiert auch das erste o.D. Podcast, das Iassen Markov gewidmet ist. Markov ist Gebrauchsgrafiker, DJ und Experte für Momentologie. ...

 

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