ARCH+ 223


Erschienen in ARCH+ 223,
Seite(n) 14-23

ARCH+ 223

The Right to the City

Von Harvey, David

[...] The city, the noted urban sociologist Robert Park once wrote, is “man’s most consistent and on the whole, his most successful attempt to remake the world he lives in more after his heart’s desire. But, if the city is the world which man created, it is the world in which he is henceforth condemned to live. Thus, indirectly, and without any clear sense of the nature of his task, in making the city man has remade himself.” If Park is correct, then the question of what kind of city we want cannot be divorced from the question of what kind of people we want to be, what kinds of social relations we seek, what relations to nature we cherish, what style of life we desire, what aesthetic values we hold.

The right to the city is, therefore, far more than a right of individual or group access to the resources that the city embodies:  ... 

. . .

[...] Der berühmte amerikanische Stadtsoziologe Robert Park schrieb einmal, die Stadt sei “der konsequenteste und insgesamt erfolgreichste Versuch des Menschen, die Welt, in der er lebt, nach seinen eigenen Vorstellungen umzugestalten. Doch wenn die Stadt die vom Menschen erschaffene Welt ist, dann ist sie auch die Welt, in der er fortan zu leben verdammt ist. Folglich hat sich der Mensch, auf indirektem Wege und ohne deutliches Bewusstsein für die Natur seiner Aufgabe, in der Erschaffung der Stadt selbst neu erschaffen.” Wenn Park Recht hat, kann die Frage, in welcher Art von Stadt wir leben wollen, nicht von der Frage getrennt werden, welche Art von Menschen wir sein wollen, welche Arten von sozialen Beziehungen wir anstreben, welches Verhältnis zur Natur wir pflegen, welchen Lebensstil wir uns wünschen, an welchen ästhetischen Werten wir festhalten.

Das Recht auf Stadt ist also weit mehr als das Recht auf individuellen oder gemeinschaftlichen Zugriff auf die Ressourcen, welche die Stadt verkörpert: ...

SSS Siedle Dornbracht Euroboden
Feedback erwünscht!