ARCH+ 228


Erschienen in ARCH+ 228,
Seite(n) 176-181

ARCH+ 228

Regionale Kooperativen – Mehr Selbstbewusstsein durch Stadtland

Von Faber, Kerstin

Komplexe gesellschaftliche Veränderungen bewirken, dass in vielen ländlich geprägten Regionen weniger Menschen leben; auch das Verhältnis zwischen Alten und Jungen gerät hier stärker aus dem Lot. Der in Deutschland geführte Diskurs zum demografischen Wandel behindert jedoch eine objektive Auseinandersetzung über die vielfältigen Ursachen und negiert die Chancen und Potentiale, die der ländliche Raum aufweist. So bieten regionale Projektkooperationen die Möglichkeit, durch Vernetzung Ressourcen zu bündeln. Sie übernehmen Verantwortung für die Entwicklung von Räumen und stiften durch den gemeinschaftlichen Gestaltungsprozess neue Perspektiven und Wissen. Das bindet nicht nur Menschen an die Region und gibt ihnen mehr Selbstbewusstsein, es fördert durch Kommunikation und Teilhabe auch das demokratische Selbstverständnis. Kulturkooperationen

Eine Region, die ihr kulturelles Leben selbst gestaltet, bietet ihren Bewohnern einen Grund zu bleiben.

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