Wir befinden uns vom 22.12.18 bis 3.1.19 im Betriebsurlaub, sodass dann eingehende Bestellungen erst später bearbeitet werden und die Lieferzeiten sich um bis zu 14 Tagen verlängern können. Wir wünschen eine frohe Zeit und danken für Ihr Verständnis!

ARCH+ 229


Erschienen in ARCH+ 229,
Seite(n) 162-167

ARCH+ 229

Antivilla

Von brandlhuber +

Die Antivilla, gelegen am für millionenschwere Anwesen bekannten Krampnitzsee südwestlich von Berlin, ist der experimentelle Umbau einer ehemaligen Textilfabrik aus DDR-Zeiten zu einem Gebäude mit Atelier im Erdgeschoss und Wohnbereich im Obergeschoss. Nach 20 Jahren Leerstand war die Ruine eigentlich für den Abriss vorgesehen, auf dem Grundstück sollte ein neues Einfamilienhaus entstehen. Durch den Erhalt des Bestands konnte nicht nur die vorhandene, viel größere Nutzfläche erhalten bleiben, sondern auch der Verbrauch grauer Energie reduziert werden.

Alle nichttragenden Wände im Inneren wurden entfernt. Durch die Entkernung des Gebäudes wurden die insgesamt 500 Quadratmeter umfassende Fläche der beiden Etagen zu einem freien Grundriss umorganisiert.

______

Nutzung: Atelier und Wohnhaus Architektur: Brandlhuber+ Emde, Burlon Team: Elsa Beniada, Peter Behrbohm, Klara Bindl, Romina Falk, Victoria Hlubek, Tobias Hönig, Cornelia Müller, Markus Rampl, Paul Reinhardt, Jacob Steinfelder, Caspar Viereckl Tragwerksplanung: Pichler Ingenieure Bauherr: Arno Brandlhuber Ort: Krampnitz, Deutschland Jahr: 2010–15

SSS Siedle Dornbracht Euroboden
Feedback erwünscht!