ARCH+ 230


Erschienen in ARCH+ 230,
Seite(n) 148-153

ARCH+ 230

The Architects Collaborative in Bagdad

Von Göckede, Regina

Architektonische Modernisierung und die planungspraktischen Fallstricke nationaler Befreiung

Im Jahre 1957 beschließt das Königreich Irak unter Faisal II. ein Infrastrukturprogramm von weitreichendem Ausmaß: Aus den wachsenden Einnahmen der Erdölproduktion sollen maßgebliche Summen für den nationalen Ausbau und Neuaufbau von Bildungs-, Gesundheits- und Verwaltungseinrichtungen fließen.

Mit der Umsetzung und Durchführung dieses Programms ist das Iraqi Development Board (IDB) betraut. Ziel der geplanten infrastrukturellen Maßnahmen ist es, die Lebensbedingungen der gesamten Bevölkerung zu verbessern. Die Modernisierung der Hauptstadt Bagdad erhält im Rahmen dieser Maßnahmen eine besondere symbolische Funktion (Abb. 1). Hier werden für prestigeträchtige öffentliche Großbauten gezielt renommierte internationale Architekten und Planer angesprochen.

SSS Siedle Dornbracht Euroboden
Feedback erwünscht!