ARCH+ 230


Erschienen in ARCH+ 230,
Seite(n) 162-167

ARCH+ 230

Das African Design Centre – ein afrikanisches Bauhaus?

Von Benimana, Christian /  Oswalt, Philipp /  Hiller, Christian /  Ngo, Anh-Linh

Anh-Linh Ngo: Christian Benimana, Sie haben am College of Architecture and Urban Planning an der Tongji-Universität in Schanghai studiert. Warum haben Sie sich für das Studium der Architektur entschieden, und warum haben Sie sich dafür China ausgesucht?

Christian Benimana: Nun, ich schätze, dass China mich ausgesucht hat. Dank eines Stipendiums, das China und Ruanda seit 50 Jahren gemeinsam an Studenten aus Ruanda vergeben, war es mir möglich, in China zu studieren. Sobald man dafür ausgewählt worden ist, entscheidet man sich für ein bestimmtes Studium und wird einem entsprechenden Universitätsprogramm zugewiesen. Ich entschied mich für die Architektur, weil es schon immer mein Traum war, dieses Fach zu studieren. In Ruanda wäre das nicht möglich gewesen, denn dort gab es bis 2008 keine Architekturschule. Ich war von 2002 bis 2008 in Schanghai, eine aufregende Zeit für einen Studenten, denn damals vollzogen sich in China tiefgreifende Veränderungen.

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